Markkleeberg: Winterdienst rund um die Uhr im Einsatz

Markkleeberg.
Seit Sonntag hat der Winterdienst bereits seine Arbeit auf öffentlichen Straßen und Flächen begonnen.
Die beauftragte Firma Hake ist seitdem rund um die Uhr im Einsatz, darüber hinaus arbeiten die betrieblichen Dienste der Stadt, die Markkleeberger Grundstücksverwaltung sowie von der Stadt beauftragte private Firmen gegen die Schneemassen.
Oberbürgermeister Karsten Schütze:

„Wir haben es derzeit mit einer Extremwetterlage zu tun, wie schon seit zehn Jahren nicht mehr. Das ist wie ein Kampf gegen Windmühlen. Dort, wo bereits der Schnee beräumt wurde, türmt er sich durch starken Wind sofort wieder auf. Das sieht dann so aus, als ob nicht geräumt wurde, aber das stimmt nicht.“

Extremer, anhaltender Schneefall hat dafür gesorgt, dass ganz Markkleeberg, wie auch zahlreiche andere Kommunen, mit einer dicken Schneehaube bedeckt wurde.
Vor allem Schneeverwehungen erschweren die Situation.

Ziel der Beräumung sind zunächst die Hauptstraßen der Stadt

Das Streuen der Straßen mit Salz/Lauge ist bei den extremen Minusgraden wirkungslos, zudem überlagert Neuschnee das Salz.
Der Winterdienst kümmert sich auch um Parkplätze.
Die Bereiche am Sportbad, am S-Bahnhof Großstädteln sowie in der Raschwitzer Straße wurden in Angriff genommen, um die Fahrzeuge auch wieder von den Straßen zu bekommen.
Hinzu kommt, dass die Stadt um Hilfe in Bereichen gebeten wird, die nicht zum Winterdiensteinsatzgebiet der Stadt gehören.
So sind die Straßenmeistereien vorrangig auf der Autobahn und den Bundesstraßen im Einsatz. Die Stadt übernimmt die Räumung der Staatsstraßen in Markkleeberg.
Ebenso geht es um Hilfe für die Leipziger Verkehrsbetriebe.
Der Schillerplatz wird freigeräumt, damit die Linie 11 wieder verkehren kann. Auch die Busstrecke der Linie 70 hat die Stadt im Blick.

Sonderleistungen wurden beauftragt

Die Firma Wiesner Transporte entsorgt ab morgen die Schneemassen im Zentrum und platziert ihn auf städtischen Grundstücken an der Bowlingbahn und am Sportbad.
Karsten Schütze:

„Die Liegenschaften der Stadt sind soweit beräumt. Die einzelnen Bereiche unterstützen sich gegenseitig in der Arbeit. So wurde beispielsweisedie Technik aus dem Bereich der Sportstätten zur Schneeräumung an den Schulen übergeben.“

Zudem unterstützen die Hausmeister die Objekte im Stadtgebiet.
Während der Winterdienst die angefallenen Schneemassen räumt, haben Ordnungsamt und Feuerwehr schon drohende Gefahren vor Augen.
Sie sind im Stadtgebiet unterwegs, um Kontrollen an den Dächern vorzunehmen.
Wo könnten Dachlawinen abgehen? Wo könnten Eiszapfen herunterfallen?
Karsten Schütze:

„Das ist momentan eine Ausnahmesituation. Ich danke allen Kräften, die hier im Einsatz sind, und schwere körperliche Arbeit leisten.“

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