Dresden (dpa/sn)
Angesichts schärferer Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie hat die Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft Pragmatismus in den Betrieben gefordert.

„Die Bürokratie muss sich zurückhalten, stattdessen muss die Verwaltung aktiv mithelfen, dass die Wirtschaft weiter in Gang bleibt“

, sagte Sachsens Arbeitgeberpräsident Jörg Brückner heute in Dresden.
Für die Unternehmen werde es mit Blick auf geschlossene Kitas und Schulen eine enorme Herausforderung, den Betrieb am Laufen zu halten.

„Nun kommt es wieder ganz dick und der wirtschaftliche Schaden wird noch größer“

, erläuterte Brückner.
Die Verschärfungen seien angesichts der hohen Infektionszahlen absehbar gewesen, schließlich sei das Funktionieren des Gesundheitssystems das wichtigste Ziel.
Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hatte zuvor angekündigt, das öffentliche Leben weiter herunterzufahren.
So sollen vom kommenden Montag an Schulen, Kitas, Horte und viele Geschäfte geschlossen werden.

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