Neue Anlaufstelle für deutsch-französische Initiativen in Sachsen

Sachsen.
Sarah Neis (Europa Direkt e. V.) startet als Regionale Beraterin für den neu gegründeten Deutsch-Französischen Bürgerfonds.
Der Deutsch-Französische Bürgerfonds, ein Leuchtturmprojekt der Zusammenarbeit beider Länder, ist jetzt auch in Sachsen aktiv: Insgesamt 14 Regionale Berater*innen nehmen deutschland- und frankreichweit die Arbeit auf.
In Sachsen ist das Sarah Neis: Als Regionale Beraterin motiviert, informiert und begleitet sie ab jetzt all jene, die deutsch-französische Ideen umsetzen möchten; ihr erweitertes Einsatzgebiet erstreckt sich auch auf Thüringen und Bayern.

Bild: Sarah Neiss, Deutsch-französischer Bildungsfonds

Die 30-Jährige selbst ist bereits als Bildungsreferentin beim Verein Europa Direkt e. V. tätig und kennt sich mit grenzüberschreitenden Projekten aus – diese Erfahrungen teilt sie nun mit anderen Engagierten:

„Ich möchte noch viel mehr Menschen in Sachsen, Thüringen und Bayern motivieren, eigene deutsch-französische Projekte umzusetzen – auch Menschen die vielleicht kein Französisch in der Schule gelernt haben und noch keine Gelegenheit hatten, nach Frankreich zu reisen.“

Sarah Neis ist eine von 7 deutschen und 7 französischen Regionalen Berater*innen, die den Deutsch-Französischen Bürgerfonds in beiden Ländern vor Ort verankern und so dazu beitragen, den Vertrag von Aachen mit Leben zu füllen: 2019 unterzeichneten beide Regierungen den neuen deutsch-französischen Freundschaftsvertrag, um die Zusammenarbeit beider Länder zu stärken – insbesondere auch zwischen den Akteuren der Zivilgesellschaft.

„Tausende Organisationen sind bereits deutsch-französisch aktiv, aber der Bürgerfonds richtet sich auch an jene, die den Sprung über den Rhein noch nicht gewagt haben: Vom Sportverein über die Freiwillige Feuerwehr oder den Fotoclub bis hin zur Chorgemeinschaft oder Nachbarschaftshilfe – überall steckt Potenzial für Begegnung und Austausch. Auch die über 2.200 Städtepartnerschaften zwischen Deutschland und Frankreich können mit Mitteln des Bürgerfonds vertieft werden“,

erklären Tobias Bütow und Anne Tallineau, Generalsekretär*in des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW), das den Bürgerfonds umsetzt.
Seit April 2020 fördert der Bürgerfonds mit einem Jahresbudget von 2,4 Millionen Euro grenzüberschreitende Projekte, wie etwa ein Sportprojekt für Frauen, die Gewalt erfahren mussten; einen Workshop über „Open Government“; ein Tanzprojekt zum Mitmachen; Online-Dinner; den Aufbau einer digitalen Plattform für Städtepartnerschaften; oder einen Dokufilm über das Familienleben in der Corona-Zeit.

Für Informationen zu deutsch-französischem Engagement in eurer Region, kontaktiert gerne Sarah Neis: +49 351 251 06 04 |

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