Baurecht für Ausbau der S 11 in Wurzen ist durch

Wurzen.
Der Ausbau der S 11 in Wurzen wurde genehmigt.
Nun kann auf Grundlage des Planfeststellungsbeschlusses das Landesamt für Straßenbau und Verkehr als Vorhabenträger die Vorbereitungen für den Neubau der Trasse in Angriff nehmen, teilte heute die Landesdirektion Sachsen mit.
Regina Kraushaar, die Präsidentin der Landesdirektion Sachsen, erklärt dazu:

“Mit dem jetzt genehmigten Ausbau der S 11 in Wurzen wird der marode Straßenzustand beseitigt und die Parksituation deutlich verbessert. Und das heißt auch, dass die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer steigt – das ist nicht zuletzt ein Gewinn an Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger in der Stadt.”

Die rund 1,1 Kilometer lange Baustrecke beginnt an der B 6 (Beethovenstraße) und verläuft in südlicher Richtung durch die Ortslage von Wurzen bis zum Ortsausgang (Oelschützer Straße).
Mit dem Projekt soll die vorhandene Trasse bestandsnah und grundhaft ausgebaut und übersichtlichere Knotenpunkte eingerichtet werden – und damit bessere Sichtverhältnisse.
Darüber hinaus sind gesonderte Parkmöglichkeiten insbesondere an den am Streckenverlauf liegenden Kindertageseinrichtungen und einer Grundschule vorgesehen.
Die Bushaltestellen werden barrierefrei ausgebaut.
Die Straße erhält zudem eine einheitliche Fahrbahnbreite von 6,50 Meter, damit sich künftig auch größere Fahrzeuge ohne Gefahr begegnen können.
Gehwege werden beidseitig mit einer Breite von 2,50 Meter bis hin zur Oelschützer Straße angeordnet. Ziel des Vorhabens soll ein attraktiver und sicherer Verkehrsraum für alle Verkehrsteilnehmer in Wurzen sein.
Zum Ausgleich der unvermeidbaren Eingriffe in Natur und Landschaft ist es vorgesehen, etwa 100 Bäume neu zu pflanzen.
Für wegfallende Quartiere für Tiere in Altbäumen werden Ausweichquartiere – unter anderem Fledermauskästen und Nistkästen für Vögel – gebaut.
Der Planfeststellungsbeschluss und weitere relevante Unterlagen zu diesem Projekt werden in der Stadt Wurzen ausgelegt und den Personen, die Einwendungen erhoben haben, sowie den Trägern öffentlicher Belange zeitnah zugestellt.
Auslegungsort und -zeit werden vorher ortsüblich bekannt gemacht.

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