Erfolgversprechender Austausch mit Investor von Protonentherapiezentrum
Bild: dpa

Markranstädt.
Vorige Woche fand nach Informationen der Stadtverwaltung ein Treffen mit Hans-Jürgen Schenk, dem Projektverantwortlichen des Protonentherapiezentrums, in den Geschäftsräumen der IMC Schenk Consulting in Halle statt.
Bürgermeister Spiske hatte an alle Fraktionen eine Einladung zu diesem Treffen übermittelt.
Neben Schenk und dem Bürgermeister nahmen daraufhin ebenfalls Michael Unverricht (stellv. Bürgermeister CDU), Birgit Riedel (stellv. Fraktionsvorsitzende CDU), Frank Meißner (Fraktionsvorsitzender SPD-Bündnis90/Die Grünen) sowie Vertreter der Stadtverwaltung teil.
Der Investor erläuterte umfänglich und nachvollziehbar den bisherigen zeitlichen Ablauf des Projektes.
Dokumente konnten dabei eingesehen werden.
Die anwesenden Parteien waren sich im Ergebnis einig, dass dies ein einmaliges Projekt für die Region darstellt. Darüber hinaus werde man am Standort Markranstädt festhalten.
In der Zukunft soll diese Form des Austausches zwischen IMC und den Vertretern der Stadt regelmäßig durchgeführt werden.
Informationsveranstaltung insbesondere zu den neuen Therapieformen in der Krebsbehandlungen sind für das kommende Jahr vorgesehen.
Die weiteren Schritte werden mit dem Ältestenrat abgestimmt.
Aufgrund der verminderten Eindringtiefe in das Gewebe könnten Herz, Lungen, Magen-Darm-Trakt und die Region in der Nähe des Rückenmarks bei den Behandlungen im Zuge der Protonentherapie geschont werden.
Doch wegen des hohen technischen Aufwands ist diese Therapie sehr kostspielig, weil dafür haushohe Teilchenbeschleuniger installiert werden müssen.
In Deutschland ist sie daher momentan nur an wenigen Zentren möglich, in anderen Ländern dagegen gibt es noch gar keine Einrichtungen dafür.

Markranstädt / (as)

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