Bunte Sachsensteine kommen aus dem Landkreis

 

Landkreis.
Falls es in nächster Zeit auf der Treppe, im Gebüsch oder am Wegesrand bunt schimmert, könnte das ein Sachsenstein sein.
Diese wunderschön gestalteten Steine finden sich in letzter Zeit gehäuft im Landkreis, aber nicht nur dort.
Die Idee dahinter kommt von Anny Unger aus Machern, die während eines Aufenthalts an der Ostsee dort die regionalen „Küstensteine“ liegen sah.
Kurzerhand gründete sie auf Facebook die Gruppe Sachsensteine – mach mit, egal, woher du kommst und steckt seitdem jeden Tag mehr Steine-Liebhaber an, lustige Steine zu gestalten.
„Ich fand die Idee mit den Küstensteinen so schön“, sagt Anny, „dass ich mir gedacht habe, sowas muss es doch auch in Sachsen geben! Mein Gedanke dabei ist, den Findern so einfach ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.
Gerade heutzutage laufen ja doch alle eher gestresst und nörgelnd durch die Gegend.“
Begonnen hat alles mit ein paar bemalten Steinen, die überall dort ausgelegt wurden, wo eben der Weg gerade hinging.
Mittlerweile werden fleißig von ganz vielen Fans Steine verziert, die sie auch wieder verstecken.
Dabei ist der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Von Tierchen, über Comic-Figuren bis hin zu surrealen Bemalungen ist alles dabei – und auch erwünscht.
Auf die Rückseite kommt der Verweis #Sachsensteine (finden, posten, verstecken) und dann darf der gefundene Stein gern in der Facebook-Gruppe oder auf Instagram gepostet werden. Schließlich freut sich der kreative Kopf ja auch, wenn sein Stein gefunden wurde. Ein Muss ist das aber nicht.
Doch bei über 500 Mitgliedern ist in den sozialen Netzwerken nun schon eine kleine Stein-Gemeinschaft entstanden und alle Beteiligten wollen vor allem eins: Freude am Suchen und Finden verbreiten.
Zum Bemalen der Steine eignen sich am besten wasserfeste Acrylstifte oder Acrylfarbe, die mit dem Pinsel aufgetragen wird.
Um das Ganze zu fixieren, kann danach der Stein mit Klarlack eingesprüht werden, es geht aber auch ohne.
Nur auf lösliche Teile, wie Wackelaugen, Federn oder Plüsch sollte der Umwelt zuliebe verzichtet werden, da diese beispielsweise Regen auf Dauer nicht standhalten würden.
Ausgesetzt werden können die Steine überall, nicht nur im Landkreis Leipzig.
„Da sind absolut keine Grenzen gesetzt“, erklärt Anny, „ob das nur in Sachsen ist oder deutschlandweit oder auch im Ausland, das ist jedem frei überlassen. Aufpassen sollte man, dass man die Steine nicht auf Schienen legt, auf Autodächer oder Stellen, wo es durch die Steine zu gefährlichen Situationen kommen könnte.
Danach heißt es warten, dass der Stein gefunden wird und gespannt sein, wohin der Stein überall reisen wird!“
Mitmachen kann selbstverständlich jeder, der die Idee genau so schön findet und Spaß an der Sache hat.
Auch hier sind keine Grenzen bei Herkunft oder Alter gesetzt. In der Sachsensteine-Gruppe sind auch Mitglieder, die nicht in Sachsen wohnen.
Es macht übrigens endlos Spaß – und Vorsicht: Suchtgefahr! 😉

 

 

Interview / Recherche: Astrid Schubert, Redaktion Webnews Landkreis Leipzig

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