Typisch deutsch? Vortrag und Gespräch in Wurzener VHS am 17. Mai

Wurzen/Dresden.
Der aktuelle Sachsenmonitor zeigt:
Die Sachsen haben Angst vor dem Verlust einer heimischen Kultur.
Außerdem verbinden die Befragten mit dem Begriff Heimat vorrangig Familie und Freunde.
Heißt dies, dass die Familie in Gefahr ist? Wie bedrohlich ist Abwanderung und Rückbau der sächsischen Industrie?
Wie verändert sich die Heimat durch den Abbau von Bus- und Bahnverbindungen, die Vernachlässigung des ländlichen Raums? Wer ist fremd in Sachsen und was muss passieren, dass der Fremde heimisch wird? Was ist die deutsche Kultur, die für viele bedroht scheint?
Und was meint Heimat und Deutschsein konkret?
Denn das, was Deutschsein ist oder gar wer Deutsch werden kann und darf – genau darüber wird derzeit gestritten.
Die vielen unterschiedlichen Stimmen sorgen für hitzige Diskussionen aber auch für ein Aufeinanderzugehen und Zuhören.
Der Gesprächsabend wird initiiert von der sächsischen Landeszentrale für politische Bildung.
Nach einem einleitenden Vortrag steht der Referent Mario Futh, Mitarbeiter im PoliLab am Institut für Politikwissenschaft der Universität Leipzig, für Gespräche zur Verfügung.
Die Veranstaltung ist kostenlos.
Einlass: 18.30 Uhr
Dauer: 19 – 21.15 Uhr
Wo: Wurzen, Volkshochschule, Lüptitzer Str. 2, Raum 23

PM VHS Muldental (AS)

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