Verbund „Region Partheland“ um die Gemeinde Machern erweitert

 

Machern/Borsdorf/Brandis.
Die Gemeinde Machern wird nun auch Mitglied im Verbund „Region Partheland“.
Die Städte und Gemeinden Brandis, Borsdorf, Naunhof, Parthenstein, Belgershain und Großpösna haben sich bereits im November 2018 dafür entschieden, nachdem die Rathauschefs der sechs Kommunen ein Jahr lang am Konzept gearbeitet haben.
Der Macherner Gemeinderat stimmte erst kürzlich darüber ab, der Gemeinschaft „Region Partheland“ beizutreten.
Das Gutachten dazu muss allerdings noch erarbeitet werden.
Darin sollen nun unterschiedliche Wege einer möglichen Kooperation geprüft werden.
Das Ziel der Gemeinschaft „Region Partheland“ ist eine enge Zusammenarbeit der Städte und Gemeinden und eine Stärkung der Verwaltung, um die Region zwischen der Großstadt Leipzig sowie den Mittelzentren Wurzen und Grimma zu stärken.
Geplant sind Aufgabenteilungen beim vorbeugenden Brandschutz, bei der Wartung und Beschaffung von Computertechnik, im Bereich Datenschutz, bei der Fachkräfteakquise und der Vergabe und Ausschreibungen von Leistungen.
Vorstellbar ist auch eine Zusammenarbeit bei der Unterhaltung und Entwicklung von Gewässern und beim Hochwasser- und Umweltschutz.
Weitere Kooperationen soll es bei der Schulnetzplanung, der Kinderbetreuung und bei der Akquise von Gewerbeansiedlungen geben.
Und der Tourismus soll so Aufschwung erhalten: Rad-, Wander- und Reitwege könnten in der Region Partheland miteinder verbunden oder aufeinander abgestimmt werden.
So ist eine erfolgreiche Vermarktung des Parthelandes in der Tourismusbranche denkbar.
Der Verbund ist jedoch kein Zusammenschluss der Gemeinden. Stellenstreichungen oder verkürzte Öffnungszeiten in den Rathäusern sind daher auch nicht vorgesehen.
Jede der einzelnen Kommunen ist und bleibt selbstständig, gut besuchte Institutionen wie beispielsweise Einwohnermeldeämter den jeweiligen Orten erhalten.
Noch fast zwei Jahre haben die Gemeinden und Städte jetzt Zeit, ihre Ideen einzubringen und zeitnah die ersten Konzepte umzusetzen.
Eine externe Firma wird dabei helfen, auszuloten, wo und wie am besten kommunenübergreifend zusammengearbeitet werden kann.

WLL / Astrid Schubert
Beitragsbild von privat

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