Bundesbauminister Seehofer lehnt Einfrieren der Mieten ab

 

Brandis.
Bei den Streitthemen Mieten und Wohnen lehnt Bundesbauminister Horst Seehofer (CSU) einen generellen Mietenstopp in deutschen Großstädten ab.
Von einem Einfrieren der Mieten halte er nichts, sagte Seehofer am Freitag in Brandis (bei Leipzig).
Dort legte er den zweiten Halt seiner Deutschlandtour als Heimatminister ein.
Zuvor hatte Linken-Chef Bernd Riexinger ein Mietenmoratorium vorgeschlagen.
Die Grünen-Fraktion im Bundestag tritt für regionale Mietobergrenzen ein, mit einem Anstieg von höchstens drei Prozent im Jahr.
Seehofer wolle bei den Instrumenten der sozialen Marktwirtschaft bleiben äußerte er.
Dazu zähle, den Bau von bezahlbarem Wohnraum zu fördern.
„Bauen, bauen, bauen ist die erste und wichtigste Aufgabe.“, so sein Statement.
Zudem werde in wenigen Tagen die Novelle zur Erhöhung des Wohngeldes vorgelegt. Damit sollen Menschen unterstützt werden, die Probleme haben, die Mieten zu zahlen. Außerdem werde derzeit in seinem Ministerium überlegt, welche Vorschriften geändert werden könnten, um das Bauen billiger zu machen.

Dpa/AFX
Schubert Text und Medien/ A. Schubert
Beitragsbild PhotoMIX-Company, Pixabay

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